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Krankheitserreger werden von Hygieneschädlingen durch ein Belaufen von Arbeitsflächen, Absetzen von Kot und Urin, Besaugen von Wirten oder durch Berührung auf den Menschen weiter getragen.
Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten (z.B. verschiedene Wurmarten) können beim Menschen lebensbedrohende Krankheiten wie schwere Durchfallerkrankungen, Tuberkulose, Cholera und Pest auslösen.
Beispiele für Hygieneschädlinge sind:
Ratten (Rattus norvegicus, Rattus rattus)
Mäuse (Mus musculus)
Haustauben (Columba livia domestica)
Ameisen (wie Monomorium pharaonis, Tapinoma melanocephalum)
Schaben (wie Blattella germanica, Blatta orientalis)
Bettwanzen (Cimex lectularius)
Taubenzecken (Argas reflexus)
Fliegen (wie: Musca domestica, Calliphora vicina)
Verschiedene Schädlingsarten können aufgrund ihrer Lebensweise Schäden und Zerstörungen an pflanzlichen und tierischen Produkten verursachen.
Davon können beispielsweise Kunststoffe, Kunstfasern, Papier, Textilien, Teppiche, Pelze, Polstermöbel, verbaute Hölzer und Metallleitungen betroffen sein.
Beispiele für Materialschädlinge sind:
Mäuse (Mus musculus)
Ameisen (Lasius brunneus, Lasius emarginatus)
Speckkäfer (Dermestes-Arten)
Pelzkäfer (Attagenus-Arten)
Kugelkäfer (Gibbium psylloides)
Messingkäfer (Niptus hololeucus)
Kleidermotte (Tineola bisselliella)
Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae)
Vorräte und Lebensmittel werden durch Vorratsschädlinge beschädigt oder unbrauchbar gemacht.
Kot, Urin und andere Ausscheidungen verändern den Geschmack und den Geruch stark.
Krankheitskeime können auf diesem Weg einen Zugang zum Menschen finden.
Fraßspuren und Gespinste erregen häufig Ekelgefühle.
Beispiele für Vorratsschädlinge sind:
Mäuse (Mus musculus)
Lebensmittelmotten (wie: Plodia interpunctella, Ephestia kuehniella)
Brotkäfer (Stegobium paniceum)
Reismehlkäfer (Tribolium-Arten)
Kornkäfer (Sitophilus granarius)
Im Allgemeinen geht von Lästlingen keine Gefahr für die menschliche Gesundheit aus.
Durch massenhaftes Auftreten entsteht jedoch häufig eine Plagesituation, die sich negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der belästigten Personen auswirken kann (Geräuschbelästigungen, Ängste, Ekelgefühle).
Beispiele für Lästlinge sind:
Wespen (Paravespula germanica, Paravespula vulgaris)
Ameisen (Arten wie: Lasius niger, Lasius emarginatus)
Heimchen (Acheta domesticus)
Silberfischchen (Lepisma sacchrina)
Steinmarder (Martes foina)
Parasiten ernähren sich auf Kosten eines Wirtes ohne diesem einen Vorteil zu bieten. Sie können außerhalb des Wirtes oder ständig in ihm leben, wie einige Milben- und Wurmarten.
Viele parasitisch lebende Tiere suchen den Wirt nur zur Nahrungsaufnahme auf.
Durch das Besaugen und das Einreiben von Kotresten in die Einstichwunde können juckende und schmerzende Infektionen ausgelöst werden. Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Anderes werden auf diese Art auf den Wirt übertragen.
Beispiele für parasitisch lebende Tiere:
Taubenzecken (Argas
reflexus)
Flöhe (Pulex irritans,
Ctenocephalides-Arten)
Bettwanzen (Cimex lectularius)