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Vermeidung
Sie haben aus betrieblichen oder privaten Gründen ein Interesse an vorbeugenden Maßnahmen gegen einen Mäusebefall? Auf unkomplizierte und diskrete Weise werden von uns die baulichen, hygienischen und organisatorischen Gegebenheiten untersucht.
Eventuelle „Schwachstellen" können so schnell aufdeckt und Verbesserungsvorschläge, die einen erneuten Mäusebefall erschweren, mit Ihnen zusammen erarbeitet werden.
Früherkennung
Gern stellen wir für Sie ein individuelles, auf Ihren Betrieb angepasstes Servicepaket zusammen.
Die betrieblichen Kontrollmaßnahmen werden entsprechend Ihren Wünschen nach dem HACCP-Prinzip (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und beinhalten den Einsatz von Monitoring-Systemen, sowie eine umfassende Dokumentation.
Regelmäßige Kontrollgänge lassen einen frühzeitigen Mausbefall erkennen und bieten die Möglichkeit sofortiger Aktionen. Aus hygienischer Sicht bieten Sie Ihrem Kunden somit ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität. Sicherheit bedeutet Vertrauen - Vertrauen bedeutet Umsatz.
Bekämpfung
Sie haben einen Mausbefall? Bitte nehmen Sie telefonisch oder per e-Mail mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gern dieses Problem individuell zu lösen.
Sinnvolle Möglichkeiten sich vor einem Befall von Hausmäusen zu schützen sind die Reparatur defekter Kellerfenster und Kellertüren. Vor Kellerfenstern ist es oftmals möglich gelochte Bleche setzen zu lassen, deren Lochdurchmesser nicht mehr als 0,6 cm betragen sollte (auf Durchlüftungsfähigkeit achten!).
Auch der Abstand vom Kellerboden zur Kellertür sollte idealerweise nicht mehr als 0,6 cm betragen, da sich hier junge Mäuse durchzwängen können.
Pflanzenbewuchs, der an die Fenster oder unter das Hausdach reicht, sollte vorbeugend entfernt werden.
Oft sind nur kleine Veränderungen nötig, um Folgeschäden zu verhindern.
Die Hausmaus (Mus musculus) ist das für den Menschen bedeutendste vorrats- und materialschädigende Nagetier. Ursprünglich war die Hausmaus von der Mittelmeerregion bis nach China und Japan heimisch, doch hat sie sich inzwischen auf alle Kontinente ausgebreitet.
Die folgende Tabelle beschreibt die Morphologie, die Entwicklung und die Lebensgewohnheiten der Hausmaus.
| Ursprung | Mittelmeerregion bis China und Japan |
| Körperlänge (Kopf bis Rumpf) | 6-9 cm |
| Schwanzlänge | 7-10 cm |
| Ohren | mittelgroß |
| Gewicht ausgewachsener Tiere | 15-30 g |
| Fortpflanzung | möglich mit 8-10 Wochen, im Freiland von Frühjahr bis Herbst, im Gebäude ganzjährig |
| Tragzeit | ca. 18-21 Tage |
| Würfe pro Jahr | 4-6, mit 4-8 Jungtieren |
| Lebenserwartung | 1-2 Jahre |
| Nahrung | ca. 3 g/Tag, Sämereien, wie Getreide oder Sonnenblumenkerne, Insekten und alles was verwertbar ist, wie Obst, Gemüse, Backwaren, Käse, Geräuchertes, Süßwaren, nehmen Wasser fast ausschließlich über die Nahrung auf |
| Vorkommen im Haus | bevorzugt werden warme und trockene Bereiche, wie der Unterdielenbereich, Zwischenwände, die Isolierung von Außenfassaden, unter Regalen, Betten und vieles mehr |
| Vorkommen in anderen Gebäuden wie | Lagerhallen, Läden, Müllkippen, Strohmieten, Fabrikanlagen |
Schädigend wirken Mäuse durch ihre ausgeprägte Nagetätigkeit, die Verunreinigung von Lebensmitteln mit Urin und Kot, sowie die Weiterverbreitung von Krankheitserregern.
Im Wohnhaus verursachen sie Schäden an Polstermöbeln, Schränken, Holzwaren, Lederwaren, Textilien, Elektroleitungen, Papierwaren und vielem mehr.
Für die Auskleidung der Nester suchen Mäuse alles zusammen was sie finden können, wie Haare, Federn, Papier, Wolle, Schaumstoffe und Gräser.
Mäuse besitzen die Angewohnheit nur kurzzeitig an einem Platz zu fressen, dafür suchen sie jedoch viele Fressplätze auf. Der hohe Stoffwechsel sorgt dafür, dass Hausmäuse ca. 50-60 Kotballen pro Tag absetzen. Durch das Belaufen von Arbeitsflächen und dem Absetzen von Kot und Urin können Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten auf den Menschen übertreten und so eine gesundheitliche Gefährdung hervorrufen.
Von Hausmäusen auf Menschen übertragbare Krankheiten sind beispielsweise
- die Weil´sche Krankheit (Leptospirose),
- die Trichinose (Trichinella spiralis),
- Toxoplasmose (Toxoplasmen),
- Murines Fleckfieber (Ricksettsia typhi) oder
- die Salmonellose (Durchfallerkrankungen).
In Wohnhäuser gelangen Hausmäuse häufig durch defekte Kellerfenster und Kellertüren. Von dort gelingt es ihnen sich in höher gelegene Stockwerke, z.B. innerhalb von Versorgungsschächten „hochzuarbeiten".
Auch Fassadenbewuchs, wie Efeu, bietet den ausgezeichneten Kletterern einfache Möglichkeiten in Gebäude zu gelangen. Der Neubefall einer Wohnung mit Hausmäusen ist also kein Grund für hygienische Missstände.
Die neugierigen Mäuse können sich aktiv in jedes Gebäude „verirren" oder werden unbemerkt passiv mit Waren und Verpackungen eingeschleppt.
Ein festgestellter Befall sollte jedoch möglichst schnell mit entsprechenden Maßnahmen bekämpft werden, um finanzielle oder gesundheitliche Folgeschäden zu minimieren.