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Nachfolgend finden Sie eine Erklärung der wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit der Schädlingsbekämpfung.
Als Akarizide (Acari = Milbe) werden Wirkstoffe (biologisch oder synthetisch hergestellt) bezeichnet, die zur Bekämpfung von Spinnentieren (Milben, Spinnen, Taubenzecken) geeignet sind. Sie können dabei als Kontakt-, Atem- oder Fraßgift wirken. Die Wirkstoffe werden im Spritz-, Sprüh- oder Nebelverfahren ausgebracht.
Das Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept (abgekürzt: HACCP-Konzept, deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte) ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll.
Das HACCP-Konzept fordert:
Unter Herbiziden werden chemische Unkrautbekämpfungsmittel verstanden.
Schadpflanzen konkurrieren mit Nutzpflanzen um Licht, Wasser, Nährstoffe und Lebensraum.
Es ist daher wüschenswert, durch eine Verringerung der Schadpflanzen eine Steigerung der Flächenerträge zu erreichen.
Insektizide sind chemische oder biologische Stoffe, die bei der Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt werden, um Schäden an Pflanzen, Tieren oder Menschen, an Nahrungsmitteln, Vorräten und anderen Materialen zu verhindern.
Ein Larvizid ist ein Gift zur Abtötung der Larven von Insekten oder Milben. Larvizide gehören zu den Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) ist jeder Betrieb, der Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder in Verkehr bringt, verpflichtet, im Prozessablauf die für die Lebensmittelsicherheit kritischen Arbeitsstufen zu ermitteln, konsequent zu überwachen und zu dokumentieren sowie angemessene Sicherheitsmaßnahmen festzulegen. Die aktuelle Lebensmittelhygiene-Verordnung löste die Verordnung vom 5. August 1997 Mitte August 2007 ab.
Nach §§ 3-8 der LMHV sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
Wer das Ausmaß des Schadens ermisst, den Ungeziefer, tierische und pflanzliche Schädlinge verursachen, begreift die Notwendigkeit gezielter Bekämpfungsmaßnahmen. Die zahlreichen und verschiedenartigen Plagegeister zu besiegen, ist nur dem möglich, der ihre Lebensgewohnheiten, ihre Schadenwirkung und die wirksamsten Bekämpfungsmethoden und –mittel genau kennt. Nur er kann den Kampf erfolgreich und umfassend führen.
Der Schädlingsbekämpfer leistet Gewähr für sachgemäße und erfolgreiche Arbeit. Er besitzt alle erforderlichen biologischen, chemischen und toxikologischen Kenntnisse, die ihn befähigen,